Belletristik
1. Dirk Stermann, 6 Österreicher unter den ersten 5
2. Ken Follett, Sturz der Titanen
3. Daniel Glattauer, Theo
4. Janathan Franzen, Freiheit
5. Tess Gerritsen, Totengrund
6. Wolfgang Herrndorf, Tschick
7. Peter Handke, Immer noch Sturm
8. Ian McEwan, Solar
9. Martin Suter, Allmen und die Libellen
10. Sandra Brown, Süßer Tod
Sachbuch
1. Guinness World Records 2011
2. Georg Markus, Was uns geblieben ist
3. Wolfgang Petritsch, Bruno Kreisky
4. Richard Precht, Die Kunst, kein Egoist zu sein
5. Gruber, Wer nichts weiß, muss alles glauben
6. Felix Dvorak, Sternstunden des Humors
7. Andreas Salcher, Meine letzte Stunde
8. Richard Dawkins, Die Schöpfungslüge
9. Karl-Markus Gauß, Im Wald der Metropolen
10. Peter Filzmaier, Der Zug der Lemminge
Taschenbuch
1. Donna Leon, Das Mädchen seiner Träume
2. Paolo Giordano, Die Einsamkeit der Primzahlen
3. David Safier, Mieses Karma
4. Daniel Kehlmann, Ruhm
5. Klüpfel, Rauhnacht
6. Rita Falk, Winterkartoffelknödel
7. Ferdinand v. Schirach, Verbrechen
8. Elizabeth Gilbert, Eat Pray Love
9. Cecelia Ahern, Zeit deines Lebens
10. Bernhard/Unseld, Briefwechsel


Alfred und Sally sind schon reichlich lange verheiratet; sie haben drei halbwegs erwachsene Kinder und schleppen einen ganzen Sack vermischter Vergangenheit mit sich herum. Bereits als Kind mußte Sally sich fragen: Wer bin ich? Warum habe ich keinen Vater? Ist meine Mutter wirklich nicht ganz richtig im Kopf? Warum lebt sie in London und ich in Wien? 1977 bekommt sie einen Job am Kulturinstitut in Kairo und bringt von dort auch gleich den Ehemann mit: Alfred. Seither geht das Leben seinen Gang, allzu ruhig, wenn man Sally fragt. Doch als Einbrecher ihr Wiener Vorstadthaus heimsuchen, ist plötzlich nicht nur die häusliche Ordnung dahin: In einem Anfall von trotzigem Lebenshunger beginnt Sally ein Verhältnis mit Alfreds bestem Freund. Aber reicht es tatsächlich, einfach nur den Mann zu wechseln? Und Alfred, der die Liebe seines Lebens nicht kampflos ziehen lassen will, stellt sich endlich die entscheidende Frage: Was ist denn dieses Leben, das wir beide geführt haben? Und was weiß ich überhaupt von dieser Frau, nach dreißig gemeinsamen Jahren?
Es ist Frühling am See. In den Gastgärten werden die Sonnenschirme aufgestellt. Psychiater Raffael Horn verteilt Rindenmulch unter den Rosen und macht sich Sorgen um die Treue seiner Ehefrau; Kriminalkommissar Ludwig Kovacs fährt zum Angeln und denkt über den bevorstehenden Besuch seiner Tochter nach. Doch plötzlich tauchen dunkle Wolken auf, mitten in diesem Frühling. Ein junger Mann stürzt von einem Gerüst in den Tod. Ein misshandeltes Kind wird zur Polizei gebracht, wo sich schnell herausstellt, dass es hier nicht um einen einzelnen Fall geht. Horn und Kovacs versuchen fieberhaft, den Täter zu finden, bevor die Sache noch weiter eskaliert – einen Täter, von dem es nur eine sehr vage Beschreibung gibt.
Sie sind unterwegs zu einer Hochzeit im Verwandtenkreis: Simon, seine Schwester Garance und seine Frau Carine. Die lebenslustige, schlagfertige Garance und ihre Schwägerin, die sich sogar vor den Mikroben im Salat fürchtet, sind wie Feuer und Wasser, und als auch noch Lola zusteigt, die andere Schwester und frisch geschieden, fliegen die Worte wie Pfeile im Auto hin und her. Simon am Steuer bewahrt die Ruhe, bis er bei der Ankunft erfährt, dass sein Bruder Vincent nicht gekommen ist, und jede Lust auf die gediegene Familienfeier verliert. Während die übrigen Gäste in der Kirche sind, beschließen die drei Geschwister, sich heimlich aus dem Staub zu machen und Vincent zu besuchen, der auf einem Schloss in der Touraine lebt. Ein Blitzbesuch voller Überraschungen…
Paulina Neblo kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Als Choreografin gründete sie eine erfolgreiche Tanz-Company, hatte zahlreiche Affären, eine Tochter, die sie über alles liebte, und endlich, als bereits reife Frau, eine erfüllte Ehe. Doch nach einer Reihe von Schicksalsschlägen und Verlusten zieht Paulina sich aus dem aktiven Leben zurück. Aber ihr Umfeld lässt diese selbstgewählte Eisamkeit nicht zu. Paulina erkennt, dass sie sich dem Leben nicht verschließen kann…
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