Galsan Tschinag, Die neun Träume des Dschingis Khan

Galsan Tschinag, Die neun Träume des Dschingis Khan,

Auf seinem letzten großen Feldzug wird der große Mongolenherrscher Dschingis Khan von heftigen Fieberträumen heimgesucht. In Neun Träumen (die heilige Zahl der Nomaden), die Leben, Ruhm und Leiden des Khan Revue passieren lassen, erzählt Galsan Tschinag in mächtiger, archaischer Sprache die Geschichte des berühmtesten Nomaden seines Volkes – grausam, bewegend und packend.

Magnus Mills, Zum König

Magnus Mills, Zum König

Jahrelang lebt der namenlose Ich-Erzähler alleine in einer Blechhütte mitten im Nirgendwo. Bis eines Tages eine Frau vor seiner Tür steht und mit den Worten „Hier hast du dich also versteckt“ bei ihm einzieht. Die Verwirrung über die neue Mitbewohnerin weicht alsbald einer gewissen Behaglichkeit mit der neuen Situation. Bis auf einmal seine einzigen drei Nachbarn von einem geheimnisvollen Michael Hawkins berichten – niemand weiß anfangs so recht, was dieser Mann genau treibt, aber offenbar schlägt er mit seinem Charisma jeden in seinen Bann. Bald kommen immer mehr Leute in den öden Landstrich, auf der Suche nach Michael Hawkins, dem „König“, der einen künstlichen Canyon mitten ins Land bauen will. Skeptisch betrachtet der Erzähler die Entwicklung einer fast religiösen Massen-Wanderung, und beinahe wird auch er Teil davon.

Ein stilles, aber äußerst schlitzohriges Buch – Magnus Mills ist ein „Geheimtipp“ für Freunde intelligenter, tiefgründiger Satire.